Fashion

Princess Vibes | Kleidermädchen

Mädels, ich muss gestehen: Früher fand ich Kleider furchtbar. Nachdem ich aus dem Alter raus war, in dem ich angezogen habe was mir von Mama hingelegt wurde, habe ich stets Hosen getragen. Röcke waren selten, Kleider sah man eigentlich nie an mir. Ich wollte mich frei bewegen können ohne ständig darauf zu achten, meine Unterwäsche nicht der ganzen Welt zu präsentieren. Auch wenn sich mein Style über die Jahre deutlich verändert hat – das Prinzip war immer das selbe. Hosen verschiedenster Art (mittlerweile bevorzugt Culotte oder Boyfriend-Jeans, früher Skinny-Modelle) getragen mit T-Shirts, Blusen oder Pullis. Man muss schon sagen: Die Kombinationsmöglichkeiten sind beinahe unbegrenzt und das Mixen&Matchen wird nie langweilig. Für mich als experimentierfreudige Fashion-Bloggerin perfekt. 

Im letzen Jahr habe ich allerdings immer mehr Gefallen an “girly” Kleidungsstücken gefunden. Zuerst Röcke, dann Kleider. Mittlerweile liebe ich die (fast) genauso sehr wie meine Culottes oder Muster-Mix. Der größte Vorteil: Es geht ganz fix. Man ist schnell angezogen und muss sich keine großen Gedanken um die Kombination machen. Lediglich Schuhe und Accessoires müssen abgestimmt werden. Wenn’s also mal schnell gehen muss sind Kleider ideal. Für mich ist dieser Vorteil gleichzeitig das Manko: Ich kann meine Liebe zum kombinieren nicht ausleben. Mir fehlt manchmal das “Fashionista”-Feeling das sich einstellt, wenn ich einen Look von oben bis unten durchgematcht habe. Und irgendwie habe ich das Gefühl, der Look ist “verbraucht”, wenn ich das Kleid einmal getragen habe. Einzelne Teile kann ich easy neu kombinieren und einen völlig neuen Look kreieren. Bei Kleidern gestaltet sich das schwieriger. Andererseits muss ich zugeben, dass es ab und zu doch ganz angenehm ist, in ein einziges Teil reinzuschlüpfen und ein (fast) fertiges Outfit zu haben. Und ich bin ganz tief drinnen wohl doch ein typisches girly Girl. Rüschen und Blumen geben mir so richtige Prinzessinnen-Vibes.

 

Prinzessinenvibes: Geblümtes Rüschenkleid

Wusstet ihr…

dass bis zum 19. Jahrhundert zwischen Putzkleidern und Tageskleidern unterschieden wurde? Später wurden die Kleider nach Anlässen differenziert – etwa 1870 gab es dann zahlreiche verschiedene Kleidformen. Diese Unterschiede verwischten in den 1860er Jahren wieder und stattdessen wurde nach Material und Schnitt unterschieden.

Geblümtes Rüschenkleid mit Pumps

Prinzessinnenvibes im Schlosspark: Ich liebe Kleider

Outfitdetails:

Kleid – SHEIN
Pumps – Mint & Berry

Ich liebe Kleider mit Rüschen

Tragt ihr gerne Kleider und wenn ja: Welche Art mögt ihr am liebsten?

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