Fashion

Blusen adé | Letzter Sommerlook

Es wird spät hell und früh dunkel, draußen ist es kalt und grau, dafür sind die Bäume bunt: Der Oktober hat uns entgültig den Herbst gebracht. Das bedeutet für uns Modeliebhaber natürlich vor allem eines: Es ist allerhöchste Zeit, unsere Garderobe umzustellen. T-Shirts und Hotpants wandern ganz nach hinten in den Schrank – jetzt haben Strick und Wolle Hochsaison. So langsam aber sicher habe ich das auch akzeptiert und man muss schon sagen: In der kalten Jahreszeit lassen sich Outfits durchaus kreativer und vielfältiger kreieren als in den warmen Monaten. Allerdings gibt es doch das ein oder andere Sommerteil, welches ich in der nächsten Zeit vermissen werde.

Dazu gehören offene Schuhe, lockere Hosen und natürlich dünne Blusen. Ihr wisst ja, wie sehr ich besonders die letzten beiden liebe. Wobei es zumindest was die Hosen angeht doch einige Kandidaten in meinem Kleiderschrank gibt, die sich mit einer Strumpfhose drunter durchaus auch bei Kälte tragen lassen. Ganz abschwören werde ich ihnen also definitiv nicht.

Bevor ich sowohl meine Garderobe als auch die Looks auf dem Blog entgültig auf Herbst/Winter umstelle, habe ich noch ein letztes Sommeroutfit für euch. Der goldene Oktober hat ja doch ab und zu etwas Sonne im Gepäck und bei zweistelligen Temperaturen lässt sich der Look (am besten mit hautfarbener Strumpfhose!) auch jetzt noch tragen.


 

 

Leinen gehört im Sommer definitiv zu den angenehmsten Stoffen. Er ist luftig, kühl und sieht dazu noch stylisch aus. Diese Hose habe ich bei einem meiner zahlreichen Onlineshopping-Sprees in Lockdown-Zeiten ergattert, die Bluse war auch mal ein Onlinekauf. Die Kombi gefällt mir super gut – elegant, aber dank dem lockeren Schnitt und Material der Hose irgendwie auch lässig. Mit Ohrringen, Schuhen und Tasche ist der Look sowohl für den Abend als auch tagsüber geeignet.

 

 

Wusstet ihr…

…,dass die Bluse urprünglich von französischen Seefahren gekommen sein soll? Diese trugen über ihre Rüstungen einen blauen Kittel, um diese vor Staub zu schützen. Dieser Kittle hieß “p(e)lusisches Gewand“. Dieser Name wiederum kam von der ägyptischen Stadt Pelusium.

Es gibt aber auch andere Überlieferungen, laut denen der Name Bluse von anderen Wörtern (z.B. lano: “Wolle”; blos, blouse: “nackt”) abstammt. Was davon wirklich stimmt weiß natürlich keiner zu 100%.

Früher war die Bluse ein lockeres Kleidungsstücke, welches vorranging von Arbeitern, Bauern, Künstlern und Kindern getragen wurde. Mittlerweile verbinden wir damit das hemdartige, locker geschnittene Kleidungsstück, das wir alle kennen.

Ich bin auf jeden Fall froh, dass die Bluse diese Entwicklung durchgemacht hat und mittlerweile nicht mehr als “Bauernbekleidung” gilt. Im Gegenteil: Sie ist ein Kleidungsstück, das sich super schick und elegant kombinieren lässt, aber auch lässig gestylt klasse aussieht.

 

Outfitdetails:

Bluse – NA-KD
  Hose – Topshop
Schuhe – SheIn
Tasche – ALDO, über Zalando. z.B. in der Lounge
Ohrringe – Boohoo

 

Welche Kleidungsstücke werdet ihr in den kalten Monaten am meisten vermissen?


Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Das bedeutet lediglich, dass ich bei Käufen über diese Links eine kleine Provision bekomme.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.