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Work & Travel |Wenn Pferdeäpfel einsaugen plötzlich das Highlight des Tages ist…

Heute sind wir genau 21 Tage in Neuseeland. Drei Wochen! Dabei kommt es uns viel länger vor, als seien wir seit Monaten hier. Krass, wie das Zeitgefühl einen täuschen kann, wenn man viel Neues und Spannendes erlebt. Sightseeing in Auckland, Nannys auf Zeit für das süßeste kleine Kiwimädchen ever, filmreife Flucht vor der Chaos-Gastfamilie, stundenlange (erfolglose) Jobsuche in Hamilton, Kurztrip nach Raglan, Spontan-Einzug bei einer Hostmom mit Pferderanch… das ist nur der Schelldurchlauf. Jeder diese Punkte ist natürlich mit vielen weiteren kleinen Erlebnissen verbunden, die unsere bisherige Zeit hier in Neuseeland geprägt haben.

Die Zeit, in welcher man ein Work&Travel macht, ist einfach komplett anders als die, die man zuhause in der gewohnten Umgebung verbringt. Egal was man macht, alles ist neu und aufregend. Man sammelt so viel wertvolle Lebenserfahrung, lernt viele unterschiedliche Menschen aus aller Welt kennen und wird selbstständiger, da man Probleme und Konflikte selbst lösen muss und nicht einfach so zu Mami und Papi rennen kann, wenn etwas schiefläuft. Klar kann man mit ihnen schreiben oder telefonieren, sich Tipps holen. Aber lösen muss man die Situation letztendlich selbst. Das haben meine Freundin und ich jetzt schon des Öfteren gemerkt und siehe da: Wir haben es bisher immer irgendwie geschafft, uns aus den Tiefs und Krisen herauszumanövrieren. 

In der jüngsten Krise befanden wir uns erst letzte Woche: Wir waren nach der Flucht vor unserer Gastfamilie und 2 Übernachtungen in Hamilton für eine Nacht in einem Hostel in Raglan eingebucht und uns standen 12 weitere Tage ohne Gastfamilie und damit entweder weitere hohe Ausgaben oder eben Obdachlosigkeit bevor. Von den meisten Hosts, die wir angeschrieben hatten haben wir entweder Absagen oder gar keine Antworten erhalten. Als wir es schon fast aufgegeben und uns quasi schon auf der Straße gesehen hatten, erhielten wir dann eine positive Rückmeldung von einer Frau, die eine Pferderettungsfarm besitzt und bereit war, uns für ein paar Tage bei sich aufzunehmen. Einen Tag später sind wir schon bei ihr eingezogen.

Seitdem greifen wir ihr hier jeden Tag unter die Arme, helfen mit den Tieren und dem Haushalt und kochen abends auch des Öfteren das Dinner. Wir cruisen tagtäglich mit dem Quad auf dem 8 Hektar großen Gelände herum und erledigen damit einen Großteil unserer Aufgaben. Zuerst holen wir Baleage (das Futter für die Tiere), danach verteilen wir dieses an die Kühe und Pferde auf den Weiden und dann kommt das Highlight jeden Tages: Das Einsaugen von Pferdeäfpeln.

Ja, das macht tatsächlich richtig Spaß! Eine fährt das Quad und die andere saugt die „horse poo“ ein – mit einem Gerät, welches hinten ans Quad gehängt wird. Man muss nur den Schlauch über die Haufen halten und schon werden sie Stück für Stück eingesaugt. Man selbst kommt damit gar nicht in Berührung und es stinkt überhaupt nicht, weshalb es auch null eklig ist. Es ist sogar super lustig, besonders wenn die Fahrerin ohne Vorwarnung aufs Gas drückt, die andere fast vom Quad fällt und unter panischem Schreien versucht, sich oben zu halten. Wir hatten schon den ein oder anderen Lachflash bei unserer morgendlichen Quad-Runde. Auf die freuen wir uns auch immer am meisten, sie ist echt immer unser Highlight.

Schon irgendwie witzig… früher hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich mal Spaß daran haben würde, Pferdeäpfel von Weiden zu saugen. Darauf hätte ich wirklich null Bock gehabt und jedem, der was anderes behauptet hätte, hätte ich den Vogel gezeigt. Aber wie gesagt: Ein Work&Travel ist etwas ganz anderes. Man tut Dinge, die man sonst nie tun würde und hat sogar Freude daran.

Ich bin eigentlich so eine Person, die oft und gerne einfach nur zuhause relaxt, Serien schaut, die sozialen Medien checkt und schläft. So sah mein After-Abi-Leben einige Zeit lang aus und ich habe es wirklich sehr genossen. Aber jetzt bin ich hier, mache jeden Tag etwas, gehe raus, arbeite, erkunde die Umgebung. Das kann ganz schön anstrengend sein und abends bin ich immer total müde – aber happy. Denn ich erlebe viel, entdecke, was es in der Umgebung so zu entdecken gibt, lerne die Nordinsel Neuseelands kennen. Das ist doch der Hammer!

Ich liebe es, zu reisen, neue Plätze und Orte zu besuchen, die Welt zu erkunden. Das ist absolut mein Ding und gerade habe ich die Möglichkeit, all das zu tun. Von Deutschland aus gesehen ist Ozeanien das „andere Ende der Welt“ und ich bin hier. Ich bin am anderen Ende der Welt. Ist das nicht krass?? So weit weg und so vieles ist anders. Die Landschaft, die Strände, das Meer, Flora und Fauna. Alles so wunderschön. Die Menschen – Maori, Kiwis, Auswanderer, andere Backpacker. Alle so freundlich und hilfsbereit und auch viel offener als in Deutschland – ich liebe diese Mentalität! Nach einiger Zeit springt sowas auch auf einen selbst um, was wir mittlerweile auch schon bemerkt haben. Wir gehen offener auf andere Menschen zu, haben weniger Probleme damit, Leute anzusprechen, Fragen zu stellen oder auch Hitchhiking zu machen, also per Anhalter zu fahren, was hier viel sicherer und „normaler“ ist als in Deutschland.

Ihr merkt also: Ich fühle mich wohl hier und genieße es, herumzureisen und neue Erfahrungen zu sammeln. Ich habe Spaß an Dingen, die ich normalerweise nie tun würde und versuche öfter, etwas Positives in Situationen zu sehen, über die ich mich sonst aufregen würde. Das klappt zwar nicht immer, aber ich versuche es wenigstens. Ich merke also schon, dass das Work&Travel mich positiv verändert und hoffe, dass das auch weiterhin so sein wird.

Übermorgen geht es weiter in die nächste Stadt – dort warten weitere Abenteuer auf uns und wir sind beide schon sehr gespannt und freuen uns darauf. Ich werde euch auf dem Laufenden halten!

Kurzes Update|Messi-Albtraum in Ngaruawahia

Vielleicht haben es einige von euch bereits auf Instagram gesehen – wir sind momentan in Hamilton und haben die letzte Nacht in einem Hotel verbracht. Heute übernachten wir in einem Backpackerhostel. Eigentlich sollten wir seit gestern bei unserer zweiten Gastfamilie sein und bis nächsten Sonntag dort bleiben. Wir waren gestern auch dort – für ungefähr zwei Stunden. Länger haben wir es dort nicht ausgehalten…

Die Leute waren an sich super lieb und freundlich, aber das Haus war ein Albtraum. Der Eingangsbereich war mit allem möglichen Kram vollgestellt, auf dem Küchenboden lagen Essensreste, im Wohnzimmer stand/lag überall etwas rum und der Teppich war dreckig. Das schlimmste war aber, dass es wohl niemand für notwendig erachtete, nach dem Toilettengang abzuspülen und es daher oben im WC sowie im gesamten Untergeschoss penetrant nach Urin roch. Es war wirklich richtig eklig, ohne Spaß!

Dass bei einer Familie mit so vielen Kindern (7 leben zuhause, 4 sind bereits ausgezogen) so Einiges rumliegt und es nicht immer ganz so sauber ist, ist ja verständlich und nicht so schlimm. Aber das war wirklich richtig krass. Wir hätten in einem „Container“ außerhalb des Hauses schlafen sollen. Darin war es eiskalt (trotz portablem Heater) und es hingen Spinnenweben an den Lampen und in den Ecken. Um die sich im Inneren des Hauses befindliche Toilette zu erreichen hätten wir raus in die Kälte gehen und durch den Matsch waten müssen… Wir haben uns absolut nicht wohlgefühlt und einfach nur geekelt. Auch wenn die Familie an sich super nett war – wir konnten dort nicht bleiben.

Also sind wir noch am selben Abend in ein Hotel in Hamilton gegangen, welches wir durch ein günstiges Last Minute Angebot bekommen haben. Heute sind wir in ein noch günstigeres Backpackerhostel umgezogen, wo wir bis morgen früh bleiben. Morgen geht es dann weiter nach Raglan, wo wir unbedingt die Bridal Veil Falls sehen wollen – die sollen wunderschön sein.

 Ich werde euch weiterhin updaten und auch mit Bildern versorgen. Wenn ihr Genaueres zu unserer Reise lesen und auch ab und zu VLOGs sehen wollt, könnt ihr gerne auf unserem Travelblog vorbeischauen!

Ganz liebe Grüße aus Neuseeland, wo ich jetzt schon gefühlt mehr Regen gesehen habe als in meinem gesamten vorherigen Leben. Frühling, wo bist du? 

Kurzes Update

Wir sind bei unserer ersten Gastfamilie eingezogen – wie gut, dass wir sie gefunden haben! Die Familie ist super, alle sind total lieb und offen und die kleine Tochter ist so unfassbar süß. Den Hund habe ich auch schon ins Herz geschlossen und ich habe das Gefühl, dass das auf Gegenseitigkeit beruht. Wir helfen hier im Haushalt, gehen mit dem Hund spazieren und kümmern uns um die Kleine. Das sind unsere Aufgaben, ansonsten haben wir viel Zeit, die Umgebung zu erkunden oder uns auch einfach mal auszuruhen. Wir waren gestern mit dem Hund am Strand, der nur wenige Gehminuten vom Haus entfernt und einer von mehreren Stränden hier in der Nähe ist. Wir waren direkt fasziniert davon, weil alles so wunderschön aussah. Die meiste Zeit mussten wir über kleine Felsen und Steine klettern, weil das Wasser schon wieder ziemlich weit vorne war und wir nicht durchwaten wollten. Das war auf jeden Fall ein richtig tolles, spannendes Erlebnis und absolut nicht vergleichbar mit den Gassigängen mit meinem Hund in Deutschland. Dem würde es hier sicherlich auch gefallen, denn die alten Gassirouten sind doch schon so ausgelutscht… 😀 Aber genug erzählt, ich zeige euch lieber mal ein paar Bilder. 


Wunderschön, oder? Ich bin auf jeden Fall in love mit Neuseeland und dieser Landschaft – ein Traum! 

Hello Auckland

Wir haben’s geschafft: Wir sind endlich in Auckland! Nach drei Flügen von denen zwei etwas über 10 Stunden gedauert haben sind wir gestern Mittag (also bei euch gestern Nacht) angekommen. Mit dem Bus wurden wir nach Central Auckland gebracht, wo sich unser Hotel für die ersten zwei Nächte befindet. Es liegt super zentral, nur wenige Schritte von der Queen Street, der „Hauptstraße“ Central Aucklands, entfernt. Unser Zimmer ist sehr klein, aber die Betten sind super gemütlich, was uns nach der langen anstrengenden Reise auch am wichtigsten war/ist. Wir haben bisher noch nicht so viel von der Stadt gesehen, da wir von gestern Nachmittag bis heute Morgen geschlafen/relaxt haben – Jetlag lässt grüßen! 

Heute Morgen haben wir geduscht, uns fertig gemacht und sind einkaufen/Essen holen gegangen. Die letzten paar Stunden haben wir dann wieder auf dem Zimmer verbracht, wo wir unseren ersten VLOG zusammengeschnitten und auf unserem Travelblog hochgeladen haben. Wenn ihr möchtet, könnt ihr ja mal vorbeischauen: https://kindofajourney.wordpress.com.

Ich habe zwar keinen gesonderten VLOG für themarquisediamond.de gemacht, aber einen kleinen Gruß aus dem Flugzeug habe ich trotzdem für euch aufgenommen.

Da befanden wir uns noch in Frankfurt – ein paar Minuten später sind wir abgehoben und haben uns auf den Weg nach Phuket, Thailand gemacht. Der Flug war ziemlich anstrengend, da wir so gut wie gar nicht geschlafen haben und in den letzten paar Stunden teilweise richtig krasse Turbulenzen aufkamen. Die beiden anderen Flüge waren dann aber echt in Ordnung – auf dem zweiten Langstreckenflug, also dem von Bangkok nach Auckland, konnten wir gottseidank etwas schlafen und Turbulenzen gab es auch fast keine. Wir sind aber trotzdem froh, dass wir die Fliegerei jetzt erstmal hinter uns haben und in NZ angekommen sind!

Ich werde euch hier auf tmd auf dem Laufenden halten und euch mit Bildern/Videos versorgen. Wenn ihr noch mehr Eindrücke von unserer Reise haben möchtet, schaut wie gesagt gerne auf kindofajourney.wordpress.com vorbei!

Ich packe meinen Rucksack…

… und nehme mit: Doch so einiges, aber viel viel weniger als normalerweise. Denn die kommende Reise ist kein gewöhnlicher Urlaub. Wie ich euch bereits erzählt habe geht’s für eine Freundin und mich im Rahmen eines Work&Travels für knapp 4 Monate nach Neuseeland und später auch noch Australien. Für uns geht’s morgen los, aber wenn der Post online geht ist der Abreisetag bereits gekommen. Wie der Name Work&Travel schon sagt werden wir dort herumreisen und das Land erkunden. Da Koffer viel zu unpraktisch dafür sind, reisen wir mit Backpacker-Rucksäcken. In diese passt jedoch bei weitem nicht so viel rein wie in einen großen Koffer. Darum musste ich mich beim Packen ganz schön zurückhalten, mich komplett umstellen, denn normalerweise packe ich immer extrem viel (zu viel!!) ein und das ging diesmal eben nicht. Ich muss den Rucksack ja schließlich auch noch tragen können! Ich packe meinen Rucksack… weiterlesen

Mallorca Tipps | Abseits vom Ballermann

Ich habe euch ja erzählt, dass ich im Juli eine Abireise mit drei meiner Mädels gemacht habe. Wir haben eine Woche auf Mallorca verbracht und dort das bestandene Abitur gefeiert. Ich war vorher zwar schon einige Male auf der Insel gewesen, jedoch habe ich die Urlaube dort immer mit Relaxen am Pool und Strand verbracht. Der diesjährige war also mein erster Party-Urlaub auf Malle und überhaupt. Früher war so etwas eben gar nicht mein Ding, aber nach dem Abi musste es einfach sein. Der Urlaub war auch echt toll, meine Mädels und ich hatten wirklich super viel Spaß und meine beste Freundin hat sogar den (klitzekleinen) Schlager-Fan in sich entdeckt. Im Nachhinein kann ich also sagen, dass ein Partyurlaub super spaßig und lustig, aber auch echt anstrengend ist. Wir alle waren danach komplett erledigt und mussten uns erstmal richtig ausschlafen. Sieben Nächte Party waren also mehr als genug. Da waren wir froh, wenn wir zwischendurch auch mal etwas Zeit zum Entspannen hatten. Wir haben die Nachmittage genutzt, um uns am Strand und am Pool zu sonnen oder an der Playa entlangzuschlendern. Dabei haben wir gemerkt, dass El Arenal doch viel mehr zu bieten hat als nur Ballermann und Schinkenstraße. Ich habe fleißig Bilder gemacht und möchte nun einige Eindrücke mit Euch teilen.


Dieses super stylishe Café haben wir zufällig beim Schlendern entdeckt. Wände, Tische, Speisekarten – alles sieht dort total hip aus. Die Smoothies werden in hübschen Gläsern serviert, der Kaffeeschaum trägt Muster. Das Café Bonito ist definitiv einen Besuch wert.

 

Nach der Mittagspause im Café ging’s dann an den Strand direkt gegenüber. Eine Freundin und ich haben uns eine GoPro geschnappt und Unterwasserfotos gemacht. Die wurden leider trotz Profikamera recht unscharf, da das Wasser einfach nicht so sauber war. Spaß gemacht haben die Fotosession und das Schwimmen trotzdem. Bei den hohen Temperaturen war die Abkühlung auf jeden Fall willkommen.

 

Gestärkt haben wir uns abends meistens beim Buffet Essen im Hotel. Zweimal haben wir jedoch stattdessen die Bar Andaluz, eine typisch spanische Tapasbar, besucht. Sie hat im Internet ausgezeichnete Bewertungen und nach eigener Prüfung kann ich sagen: Diese hat sie mehr als verdient. Man muss zwar meistens warten, bis man einen Tisch bekommt, da die Bar immer sehr gut besucht ist, jedoch lohnt sich das Warten wirklich. Das Essen ist top – besonders das Baguette mit Aiol, die Datteln im Speckmantel und die Calamari (frittierter Tintenfisch) haben es uns angetan. Als Nachtisch ist die Creme Catalan zu empfehlen. Das Essen wird sehr schnell gebracht – trotz vollem Haus – und das Personal ist super freundlich. Mit der Rechnung werden auch eine Flasche Schnaps und Kuchen gebracht. Die Bar Andaluz liegt etwas versteckt, wir mussten etwas suchen und auch eine Ortskundige nach dem Weg fragen, doch es war die Suche definitiv wert.

Die gefüllten Eier haben sich interessant angehört, also haben wir sie einfach bestellt und probiert – sie waren super lecker!

Die Creme Catalan war richtig gut und rundete das leckere Abendessen perfekt ab.

 


Das waren ein paar Eindrücke, die nichts mit Feiern zu tun haben. Ich kann euch nur empfehlen, auch im Partyurlaub mal weg vom Ballermann zu gehen, in einem Café zu chillen und die Sonne und Wärme am Strand und im Meer zu genießen. Das heißt natürlich nicht, dass die Feiermöglichkeiten nicht auch genutzt werden sollten. Im Gegenteil: Im Megapark, Bierkönig, Oberbayern und Co. geht die Post ab, jeden Abend treten Stars der Schlagerszene auf, das Publikum tanzt und singt mit. Mega cool!

Tagsüber Relaxen und Sonne tanken, abends lecker essen und danach feiern gehen. Das mag ich so an Malle/El Arenal – diese Kombination aus gechillt und aufregend, Relaxen und Party. Wer beides mag und braucht ist hier gut aufgehoben. Ich werde sicherlich wieder kommen, am liebsten auch wieder mit meinen Girls.


Wart Ihr schon mal zum Party machen auf Malle? Habt Ihr nur gefeiert oder auch ein wenig relaxt?

Hello again, Berlin

18 Jahre lang bin ich überall in der Weltgeschichte herumgereist, habe zig Städte, Länder, Kontinente besucht. Nur in Berlin bin ich während dieser ganzen Zeit nicht gewesen. Bis November 2016. Im Rahmen einer Schulexkursion bin ich mit meinem Geschichtskurs in die Hauptstadt gereist. Darüber hatte ich einen Post auf dem Blog veröffentlicht. Damals fiel mein Fazit noch eher ernüchternd aus: „Berlin ist nicht schön.“ – interessant fand ich es, nicht schön. „Nicht schön wie Heidelberg“ habe ich gesagt. Tz, natürlich nicht. Natürlich ist Berlin nicht schön wie Heidelberg. Oder wie Freiburg. Oder Dresden. Oder, oder, oder… Hello again, Berlin weiterlesen

Skiurlaub&Fail-Silvester|Meine erste Woche in 2017

Im Jubiläumsbeitrag habe ich euch nachträglich ein frohes neues Jahr gewünscht. Ich habe Silvester gemeinsam mit meiner Familie im Skiurlaub in Frankreich, genauer gesagt in Brides-les-Bains ( Skigebiet Trois Vallées) „gefeiert“. Oder vielleicht sollte ich eher einfach nur „verbracht“ sagen. Denn mit Feiern hatte das nicht wirklich was zu tun. Wir sind vor ein Hotel im Ort gegangen, wo eine kleine Tanzfläche plus Pavillon mit DJ-Pult aufgebaut war. Das hätten wir uns aber ehrlich gesagt auch sparen und im Warmen bleiben können. Es gab weder einen Countdown noch eine Ansage des „DJs“ um 0:00 Uhr, geschweige denn ein Feuerwerk. Ein paar Minuten nach dem Jahreswechsel strömten alle in eine Ecke, wo eine „Lasershow“ begann, die ziemlich lieblos aussah und nach gefühlten zwei Minuten auch schon wieder zu Ende war. Mehr haben wir uns dann nicht gegeben, haben stattdessen noch ein paar Bilder gemacht und uns dann wieder in unser warmes Ferienhäuschen begeben.

Klingt langweilig, war es auch – aber wir haben das „Spektakel“ gemeinsam erlebt und lachen seitdem alle beinahe Tränen, wenn wir nach unserem Silvesterabend 16/17 gefragt werden. Wir teilen jetzt die Erinnerung an das bis dato wohl seltsamste und ödeste Silvester ever – und an einen dafür super schönen Familien-Skiurlaub, das erste Mal in Frankreich.


Hier sind ein paar der Bilder, die im Laufe der letzten Woche so entstanden sind.

Die-leider ziemlich grünen/braunen-französischen Alpen.
Endlich etwas mehr Schnee!
Strahlend blauer Himmel.


Wie ihr sehen könnt, waren die Schneebedingungen nicht die besten – eher gesagt sogar die schlechtesten seit 15 Jahren. Natürlich war das super schade, da wir dieses Jahr extra wegen des sonst so tollen Schnees nach Frankreich statt wie sonst Österreich gefahren sind. Aber da steckt man halt nie drin. Von Sonntag bis Mittwoch waren die Pisten super rutschig und teilweise vereist, der Schnee abgefahren und hart.

Am Mittwochabend hat es dann tatsächlich mal geschneit und am Donnerstag war der Schnee dann wirklich viel besser, schön pulvrig-weich. Nur leider war es dann auch sowas von kalt, ca -16°C. Uns sind die Gesichter, Hände und Füße eingefroren und das Fahren hat trotz des tollen Schnees einfach keinen Spaß gemacht. Auf der langen Abfahrt zurück nach Meribel wurde mir vor lauter Kälte und Schmerzen total schlecht und schwindlig – ich dachte wirklich, ich kippe jeden Moment um und muss mit dem Hubschrauber abtransportiert werden. Darauf habe ich unterschwellig vielleicht sogar gehofft, da die Dinger wenigstens beheizt sind.
Irgendwie haben wir uns dann aber doch tapfer nach unten ins Tal gekämpft und sind zurück nach Brides-les-Bains gefahren. Heizung und warme Dusche haben noch nie so gut getan, das kann ich euch flüstern.

Der Freitag war vom Schnee her dann auch recht gut und es war auch nicht mehr ganz so kalt. So hatten wir an unserem letzten Skitag nochmal echt Spaß. Am Mittag haben wir dann aber doch wieder ziemlich gefroren und waren deshalb auch froh, wieder ins Warme zu können.

Was ich am Skiurlaub eigentlich ganz besonders liebe ist das Hütten-Feeling, die tolle Atmosphäre, Skiwasser, Schnitzel und Kaiserschmarrn. Auch in Frankreich waren die Hütten echt super schön und gemütlich – nur leider unfassbar teuer. Trüffelpizza mit Beilagensalat für rund 60 Euro gehörte auf manchen Hütten noch zu den Schnäppchen. Alleine für fünf Getränke haben wir mittags um die 30 Euro bezahlt. Also günstig ist ein Skiurlaub in Frankreich mit allem Drum und Dran mit Sicherheit nicht.


4 Tage schlechter Schnee, einen Tag ernsthafte Angst zu Erfrieren und unverschämte Preise hin oder her: Insgesamt war unser diesjähriger Skiurlaub wieder super schön und geprägt von Familien-Insidern, dummen Witzen und ganz viel Lachen. Genau deshalb liebe ich es so, Urlaub mit meiner Familie zu machen – egal wo wir sind: Spaß haben wir irgendwie immer.


Ich hoffe, Euch hat der kleine Einblick in meine erste Woche des Jahres 2017 gefallen – jetzt möchte ich etwas über eure erfahren!

Wie habt Ihr die erste Woche des neuen Jahres verbracht? Wie sah es bei euch mit dem Wetter aus?

Ach ja, apropos Wetter: Wenn ihr bei den momentanen Temperaturen etwas Wärme und Gemütlichkeit braucht, schaut euch doch mal meinen letzten Beitrag an – dort gibt es einen super gemütlichen Kuschelschal zu gewinnen!

Back from Berlin

I’m back from Berlin. Gestern (Spät-)Abend um ca. 22:30 Uhr (und damit noch weit vor Mitternacht!) bin ich am Bahnhof angekommen – was nach dieser Rückreise fast schon an ein Wunder grenzte. Denn die verlief nicht ganz so optimal wie erhofft. Ein Polizeieinsatz warf die Reisepläne durcheinander und brachte die pünktliche Ankunft ins Wanken.  Aber spulen wir erstmal zurück zum Mittwoch, dem Anfang des Berlin-Trips… Back from Berlin weiterlesen