My name is…

Jeder kennt es aus der eigenen Kindheit und Jugend: Die Eltern treffen manchmal Entscheidungen, mit denen man absolut nicht einverstanden ist – also wird gemeckert und gebrummt und diskutiert, um sie doch noch umzustimmen. Der Erfolg fällt oft sehr unterschiedich aus. Einige Eltern beiben hart, andere lassen sich eher mal erweichen.
Eine Entscheidung, die jedoch selbst die nachgiebigsten Eltern nicht mehr rückgängig machen können, ist eine der allerersten, die sie bezüglich ihrer Kinder gefällt haben. Diese Entscheidung ist in der Geburtsurkunde festgeschrieben – der Name. Ja gut, ein Teil davon kann beim Heiraten abgelegt werden. Aber der Vorname begleitet einen das ganze Leben lang- es sei denn, man führt ein Dasein als Schwerverbrecher, verhaut einen Coup und entscheidet sich dazu, mit einer neuen Identität und falschem Pass unterzutauchen (oder beobachtet einen und muss ins Zeugenschutzprogramm).
Da dies bei den meisten Menschen gottseidank nicht der Fall ist, behalten sie ihren Vornamen einfach.


Man hört, sagt und schreibt ihn ständig wobei man ihn bei Letzterem im Laufe seines Lebens wohl gefühlt 1000 Mal wieder durchstreicht und erneut aufschreibt, weil es einem einfach immer und immer wieder passiert, dass man ihn auf Formularen vorschnell bei „Name“ einträgt und danach erst die Frage nach dem VORnamen entdeckt. (Ihr wisst schon, was ich meine.)

Leider sind es nicht selten die Dinge, die wir nicht so einfach ändern können, die uns am meisten stören. Besonders die, die uns selbst betreffen – zum Beispiel eben der Name. Ja, es gibt wirklich viele Menschen, die sowas von gar nicht happy mit ihrem sind. Meine Oma zum Beispiel. Die hat dann mit ihrer Namensgebung dafür gesorgt, dass auch meine Mama ziemlich unzufrieden ist, die wiederum hat diese „Tradition“ bei mir fortgeführt. Denn auch ich könnte mir echt einen besseren Namen vorstellen als meinen. Ich bin jetzt nicht totunglücklich damit – „Kristin“ ist ja nun wirklich nicht die Höchststrafe – aber Freudensprünge habe ich deswegen auch noch nie gemacht. Da bin ich aber auch außerhalb meiner Familie nicht die Einzige, denn wie gesagt: Der eigene Name ist oftmals ein unveränderlicher Kritikpunkt an einem selbst.


Ganz machtlos ist man dann aber doch nicht, denn es gibt ja so eine kleine „Erfindung“, die einen – zumindest inoffiziell – so halb umtauft: Den Spitznamen. Einige sind so in den Köpfen verankert, dass sie standardmäßig mit einem bestimmten vollen Namen verknüpft sind, andere sind ziemlich kreativ und können von nicht-Eingeweihten kaum einem vollen Namen zugeordnet werden. Sie entstehen oft aus gemeinsamen Insidern oder entspringen einfach der blühenden Fantasie der Spitznamensgeber.
Mein Spitzname ist eher Ersteres – der Spitzname von so gut wie jeder Person, die so heißt wie ich. Im Gegensatz zu meinem richtigen Namen, den ich lediglich akzeptiere, mag ich meinen Spitznamen sogar. Krissi (mit zwei „s„!!) klingt in meinen Ohren einfach viel angenehmer und freundschaftlicher als Kristin.

Ich weiß nicht genau warum, aber wenn mich jemand mit meinem vollen Namen anspricht (außer Lehrer zum Beispiel),  bekomme ich das Gefühl, dass mich die Person nicht sonderlich mag bzw. eher Distanz wahren will. Dabei ist Kristin eben mein Name und niemand meint es böse, wenn er jemanden mit dessen Namen anspricht, aber das Gefühl habe ich dann trotzdem oft. Ich verbinde Krissi einfach mehr mit mir und vor allem mit meiner Familie und meinen Freunden, die mich alle so nennen.


Um meine Präferenz was meinen Rufnamen angeht auch ganz deutlich zu machen und zu verhindern, dass ich meinen nichtsahnenden, mich Kristin nennenden Gegenüber fälschlicherweise beschuldige, mich nicht leiden zu können, trage ich seit neuestem meine ID um den Hals – jedoch in einer sehr viel schöneren Form als einer Ausweiskarte. Nämlich eingraviert in einen silbernen Kettenanhänger mit einem Zirkonia-Steinchen, das mich sogar ein klein wenig an den Namen dieses Blogs – the marquise diamond – und damit auch an einen wichtigen Teil von mir erinnert.

Das hübsche Stück durfte ich mir online bei Names Forever aussuchen. Es gibt dort echt einige super schöne Silberteile zur Auswahl, aber das mit dem Zirkonia-Steinchen ist mir direkt ins Auge gefallen und passt ja wie gesagt auch irgendwie zu the marquise diamond.

Die pinke Verpackung mit passender Schleife fand ich auch super hübsch. Ich finde sowieso, dass eine liebevoll gestaltete, ansprechende Verpackung sehr wichtig ist und gleich noch viel mehr Lust macht, den Inhalt auszupacken.

Dieser war wie gesagt die Kette mit meinem eingravierten Spitznamen. Leider kann man den nicht ganz so gut erkennen, da das komplette Plättchen ziemlich klein und vor allem sehr schmal ist und die Buchstaben daher entsprechend klein gehalten sind. Dennoch gefällt mir die Kette insgesamt echt gut. Ich kann sie im Alltag tragen und der Vorteil an ihrer geringen Größe ist, dass sie nicht allzu auffällig ist und daher zu jedem Outfit geht und nie „too much“ ist. Also egal ob Abendkleid, Bluse, Sweater oder Shirt – meine hübsche silberne ID passt immer.


Wie zufrieden seid Ihr eigentlich mit eurem Namen? Seid Ihr damit happy, geht er klar oder mögt ihr ihn eher nicht so sehr?

In freundlicher Zusammenarbeit mit namesforever.de.

2 Gedanken zu „My name is…“

  1. Ein wirklich toller Post! Also ich persönlich bin zufrieden mit meinem Namen, denn ändern kann man ihn auch nicht mehr 😀
    Mein Spitzname ist auch Chrissi, jedoch mit Ch. Ich mag es auch lieber mit meinem Spitzname angesprochen zu werden, weil er einfach freundlicher klingt als Christine. Die Kette ist wirklich sehr hübsch und wie du schon geschrieben hast, sie passt einfach zu allem.

    LG Chrissi
    http://chrissella.blogspot.de/

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